Der individuelle Sanierungsfahrplan zeigt Ihnen, was Ihr Haus braucht, in welcher Reihenfolge es sinnvoll ist und welche Förderung es dafür gibt. Für Nichtwohngebäude gibt es eine eigene Energieberatung für Gewerbe & Kommunen.
Der individuelle Sanierungsfahrplan (iSFP) ist ein staatlich geförderter Beratungsbericht für Ihr Wohnhaus. Ich nehme das Haus vor Ort auf, berechne den heutigen Zustand und zeige Ihnen, welche Maßnahmen sich in welcher Reihenfolge lohnen, was sie ungefähr kosten und welche Förderung es gibt.
Der Fahrplan legt Sie nicht fest. Sie entscheiden selbst, was Sie wann umsetzen. Steht eine Maßnahme im Fahrplan und wird innerhalb von 15 Jahren umgesetzt, gibt es beim BAFA mehr Förderung.
Gerade für ältere Ein- und Zweifamilienhäuser ist der Fahrplan ein guter Start: Sie vermeiden teure Fehler in der Reihenfolge, zum Beispiel eine zu große Heizung, die nach der späteren Dämmung nicht mehr passt.
Für Dämmung, Fenster und Anlagentechnik gibt das BAFA 15 % Zuschuss. Mit Sanierungsfahrplan verdoppelt sich die förderfähige Summe, und auf den zusätzlichen Teil gibt es 5 Prozentpunkte mehr.
Förderfähige Kosten beim Einfamilienhaus:
Rechenbeispiel: Dämmung für 60.000 €
ohne iSFP: 15 % von 30.000 € = 4.500 €
mit iSFP: 15 % von 60.000 € = 9.000 €
plus 5 % von 30.000 € (Teil über 30.000 €) = 1.500 €
Zuschuss mit iSFP: 10.500 €
Voraussetzungen: Der Fahrplan muss beim Antrag schon vorliegen, und die Maßnahme muss mindestens 30.000 € kosten. Für die Heizung gilt der Bonus nicht, sie hat ein eigenes Förderprogramm bei der KfW. Bei mehreren Wohneinheiten verdoppeln sich die Grenzen ebenfalls (2. bis 6. Wohneinheit: 15.000 € auf 30.000 €, ab der 7.: 8.000 € auf 15.000 €).
Ein Sanierungsfahrplan teilt das große Vorhaben in machbare Schritte. Sie sanieren dann, wenn es zeitlich und finanziell passt, und verlieren trotzdem das Ganze nicht aus dem Blick. Das Beispiel zeigt einen typischen Verlauf.
Meist der größte Hebel, weil hier am meisten Wärme entweicht. Oft ohne Gerüst machbar.
Sinnvoll nach dem Dach, damit Dämmstandard und Fenster zueinander passen.
Der aufwendigste Schritt. Danach sinkt der Wärmebedarf so weit, dass eine kleinere Heizung reicht.
Jetzt erst, weil die Wärmepumpe nun kleiner ausfallen kann. Das spart bei Anschaffung und Betrieb.
Jeder Schritt war für sich gefördert, alle greifen ineinander. Nichts wurde doppelt gemacht oder später wieder aufgerissen.
Warum die Reihenfolge zählt: Wer zuerst die Heizung tauscht und danach dämmt, hat am Ende eine zu große Anlage bezahlt, die nie effizient läuft. Genau diesen Fehler verhindert der Fahrplan.
Ich schaue mir Ihr Gebäude an und sage Ihnen, ob und in welcher Reihenfolge sich eine Sanierung rechnet.
Ich erstelle Ihnen gerne nach einem ersten Gespräch ein konkretes Angebot für die Energieberatung.
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